Carmen Krautwurst
Der Bettler und der Millionär
Eine Schickalsgeschichte
Meine Geschichten


Christian Oswald war Millionär,leitete als Architekt eine große Firma.
Er zeigte sich gern in schicken Autos un hatte alles was man sich nur wünschen konnte,eine Villa Grundstücke.
Er war ein gut aussehender Mann. Seit vielen Jahren fuhr er immer den gleichen Weg zurArbeit .Meistens war er immer allein unterwegs,auch in seinem Auto sah man niemanden sitzen.
Manchmal ging erimmer ein kleines Stück spazieren die Hände in den Taschen mit nachdenklichen Blick .Wie auch heute kreuzte ein Bettler seinen Weg. Ein älterer Mann,aber netten Gesicht schmal und etwas blass,aber irgendwie,so schien es Christian Oswald,immer ein Lächeln auf dem Gesicht.
Sein Bekleider ein kleiner zottiger Dackel. Man merkte sie waren ein Herz und eine Seele. Hin und wieder gab Christian,Paul dem Bettler ein paar Cent,er nahm es dankend an.
Paul und sein Hund Benno gingen immer den gleichen Weg,vorbei an den Villen und dann liefen sie einen Weg in den Park hinein,dort setzten sie sich auf eine Bank.


Es war Sommer die Sonne spielte mit den letzten Farben des Abendlichtes da kam eine große schwarze Limousine an der Parkbank vorbei gefahren. In unmittelbahrer Nähe hielt sie dann an.
Paul wollte seinen Augen nich trauen,es war Christian Oswald. Er ging mit langsamen Schritt,den Kopf etwas nach unten geneigt auf die Bank zu. Man sah ihm an das er einen schweren Tag hatte. Mit etwas leeren Blick schaute er Paul an. Darf ich mich zu ihnen setzen.Der etwas verstörte Paul zupfte unruhig an seiner Kleidung herum und sagte,aber ja mein Herr, und sah Christian mit großen Augen an.
Ich heiße übrigens Paul,alle nennen mich Paul,dann fasste er sich ein Herz und sagte zu Christian.
Darf ich ihnen eine Frage stellen. Nur zu,meinte der etwas wortkarge Christian. Erst einmal willich mich auch vorstellen.
Ich bin Christian Oswald .Da durchzuckte es Paul, und da er sowieso schon blass aussah wirkte seine Gesichtsfarbe noch bleicher.
Was ist mit dir Paul,meinte Christian, dem das nicht entgangen ist. Ich wunder mich nur,das ein Mann wie sie,sich mit mir auf die Parkbank setzt. Paul der das Gespräch wieder in Bewegung brachte,meinte. Haben sie Familie,einen Freund. Ich sehe da sie immer allein unterwegs sind,etwas traurig sie schauen sie aus und sehr ernst. Etwas verlegen strich sich Paul über sein licht gewordenes Haar und dachte so,das hätte ich vielleicht nicht fragen sollen.
Christian merkte dass und antwortete mit leiser Stimme. Meine Mutter hat mich nach meiner Geburt in ein Heim gegeben,und lebt im Ausland. Meinen Vater habe ich nie gekannt.
Paul nahm wieder so eine eigenartige Gesichtsfarbe an und Christian meinte wieder,geht es dir auch wirklich gut. Mir ist nur etwas kalt mein Herr. Du musst wissen Paul ich habe einen Beruf der mich voll ausfüllt,für Freunde habe ich keine Zeit.
Paul wackelte mit seinen Beinen hin und her, sie müssen doch glücklich sein,sie sind reich haben ein großes Haus.
Christian wirkte etwas verhalten und sah Paul mit seinen schönen blauen Augen an dann zupfte er sich verlegen an sein Ohr und meinte ja das stimmt. Im Gegensatz zu dir Paul müsste ich glücklich sein.
Aber abends falle ich in mein Bett vor Müdigkeit und mein Tag ist schnell zu Ende. Sie dagegen Paul haben fast gar nicht;s aber immer ein lächeln auf dem Gesicht. Ich habe mich schon oft gefragt was sie so glücklich macht. Der etwas überaschte Paul stand von der Bank auf und zeigte auf seinen Hund der gerade mit einem alten Ball spielte.
Es ist mein Hund Benno,der mich immer mir großen Dackelaugen ansieht. Ich habe etwas was ich liebe undas was mich liebt. Wenn ich meinen Hund streichle, leckt er mir die Hand und ich kann Freud und Leid mit ihm teilen. Jeden Abend wenn ich in den Himmel schaue und die Sterne blitzen,wenn es kalt ist dann wärmt mich mein Hund ich weis für was ich lebe.
Ich habe Zeit für die schönen Dinge im Leben,auch wenn es nicht immer leicht ist. Christian mit nachdenklichen Blick auf Paul gerichtet wollte das Gespräch auf etwas anderes lenken.
Was hast du eigentlich früher gearbeitet,was hat dich zu dieser Armut gebracht? Bin ich arm? Wer von uns beiden ist ärmer? Christian etwas barsch,was willst du mir damit sagen?! Dann fing er zu erzählen an. Was ich gemacht habe,du wirst es nicht glauben. Ich war erster Chef deiner jetzigen Firma.
Christian mit halb geöffneten Mund schnippte unruhig mit seinen Fingern und meinte mit heißer Stimme,als ob er erkältet war. Was ist passiert Paul ? Die Sache ist ganz einfach ich wollte von meinen restlichen Leben noch etwas haben.
Der Stress wurde mir zuviel. Ich habe gemerkt das es noch andere Dinge gibt die ein Mensch so braucht. Ich wollte die Welt kennelernen, wie sie wirklich ist,kaufte mir dies und das, ein paar Wanderstiefel und holte mir aus dem Tierheim einen Hund.
Ich hätte da so eine Idee mein Herr. Wie wäre es denn,natürlich nur wenn es ihre Zeit erlaubt,wenn wir uns morgen 20 Uhr wieder an der Parkbank treffen.Ich möchte ihnen was zeigen. Christian öffnete leis die Lippen als ob er lächelte.Es war dunkel geworden,der Wind wehte mitl leiser Briese. Also dann bis Morgen. Christian streichelte nochmal Benno,der freudig mit dem Schwanz wedelte. Ach eines muss ich dir noch sagen Paul,ich habe noch einenen Menschen so gemocht wie dich. Dem etwas beschämten Paul schoss das Blut in sein Gesicht aber man konnte es in der Dunkelheit nicht sehen.Dann gingen sie auseinander.Der nächste Morgen brach an und es regnete in strömen. Paul kam es vor als wollte die Zeit nie vergehen.
Erstellte sich mit seinem Hund unter einem Baum und trampelte von einer Seite auf die andere.Die Kirchenuhr schlug 21 Uhr,da hat Christian uns bestimmt vergessen.Beide liefen wieder zu dem Villenviertel.
In einer Linkskurve stand eine schwarze Limousine,sie war zerbeult und man konnte das Auto fast nicht mehr erkennen. Die Polizei war auch schon da ein Krankenwagen stand an der Straßenseite. Paul lief es eiskalt den Rücken runter. Er ging zu einem der Polizisten,der Paul etwas komisch von der Seite ansah. Was ist denn hier geschehen.Wie sie sehen war hier ein Unfall,mit etwas geringschätzigen Blick auf Paul gerichtet.Hier ist ein Chef von einer großen Firma verunglückt. Wie heißt der? Das muss ich ihnen doch nicht sagen, doch antwortete Paul er war mein Freund. So so,Oswald Christian,dann murmelte er noch etwas aber Paul konnte es nicht mehr verstehen.Der lief schon in Richtung Stadt.
Er konnte sich denken wo man Christian hingebracht haben könnte .Es gab nur ein Krankenhaus in der Kleinstadt. Paul kaufte sich etwas Haargeel und brachte seine Kleidung in Ordnung,dann ging er in das Krankenhaus. Unter dem zu weit gewordenen Mantel versteckte er Benno. Er fragte die Schwester ,ob ein Herr Oswald hier eingeliefert worden sei. Misstrauisch blickte sie Paul an. Er liegt auf der ersten Etage Zimmer sieben,und er dachte freudig erregt er lebt. Paul lief schweren Schrittes in Richtung Zimmer.Dort lag Christian Arm und Bein eingegippst. Er schaute Paul mit schmerzverzerten Gesicht an und sagte,du wie hast du mich gefunden? Das war nicht schwierig. Ich habe dir noch jemanden mitgebracht und aus seinem Mantel schaute,der freudig jaulte.
Man sah Christian dass er sich mächtig Freude. Seht ihr jetzt muss ich ja Zeit haben bis alles verheilt ist. Ja das wird eine Zeit dauern,aber Hauptsache du lebst. Paul, schau mal in meinen Nachtischschrank,da liegt ein Schlüssel mit einem Anhänger. Er nahm den Schlüssel an sich sah auf den Anhänger und hatte auf einmal so ein flaues Gefühl in der Magengrube. Den kenne ich doch ,dachte er. Nimm ihn, ihr könnt in meiner Villa wohnen ihr zwei. Das kann ich doch nicht annehmen, doch du kannst ich will es so. Dann schaute Paul noch einmal au den Anhänger,auf dem mit etwas verwischter Schrift stand, nimm dir Zeit für das Leben.
Er packte den Schlüssel und dann machten sie sich auf den Weg. Zum ersten mal nach langer Zeit konnte Paul wieder in einem richtigen Bett schlafen. Er zog seine etwas klamm gewordene Sachen aus, griff in seine Hosentaschen,zog ein kleines verknittertes Bild herraus und seinen Ausweis natürlich.Auf dem stand sein Name - Paul Oswald.
Dann schaute er sich wie jeden Abend das kleine Bild an und sagte, mit gedrückter Stimme mein Sohn. Am nächsten Morgen stellte Paul fest das er sehr gut geschlafen hatte. Benno, es ist wunderschön hier aber weist du ich konnte die Sternenhimmel nicht sehen. Dann schrieb er eien langen Brief an seinen Sohn.Er verließ die Villa am Mittag. seit dem sind viele Wochen vergangen. An einem Sonntag Abend,Paul konnte seinen Augen nicht trauen kam ein junger Mann auf ihn zu. Er erkannte ihn, aber nicht mit dem Auto er war zu Fuß unterwegs hatte Wanderstiefel an. Er lachte über das ganze Gesicht,die Arme ausgebreitet schritt auf Paul zu.Vater,das Wort klang wie Musik in Pauls Ohren. Jetzt weis ich was mir die ganze Zeit gefehlt hat. Einen Menschen den ich liebe.,ja mein Sohn.
Komm Vater wir gehen ein Stück.Christian meinte was wolltest du mir an jenem Abend zeigen als der Unfall geschah. Ich wollte dir zeigen was leben heißt. Dann gingen sie den Sonnenuntergang entgegen.

Seit dem sind viele Jahre vergangen. Immer wenn Christian Stress hatte ging er zu seiner alten Kommode und zog einen Brief heraus.

In seinem Kamin knisterte das Holz un die Funken des Feuers spielten miteinander.
In einer rausgerissenen Buchseite eingewickelt stand mit alter Schrift: Selbst ein König wusste um die Macht der Liebe,in der Seite befand sich eingewickelt ein Anhänger mit einem Hund.
Dann nahm er den Brief und setzte sich an den Kamin,seine Frau lehnte sich an ihn.
Mein lieber Sohn,ich habe des die Sterne gesehen die Schönheit dieser Welt seht ihr nur oberflächlich. Wir haben den Sinn für das Wesentliche verloren,worauf es im Leben ankommt.Die kleinen unscheinbaren Dinge sehen wir nicht,aber sie sind die Wurzeln zum Großen. Das Streben nach Macht Ruhm und Geld lässt uns blind werden. Lass dich nicht blenden mein Sohn.Strebe nach Liebe und Verständnis sie sind die Eckpfeiler unseres Lebens.
Dein dich liebender Vater. Christian wusste das viele Menschen nicht leben konnten wie sein Vater es getan hatte,doch seine Worte hatten sich tief in sein Herz eingebrannt.Er hatte viel gelernt von ihm.
Heute sitzt er auf der gleichen Bank,aber nicht allein,sondern mit seiner kleinen Tochter.Der Wind wehte durch ihr lockiges Haar und auf der Wiese spielte ein kleiner Hund.

Jeder Mensch schreibt in seinem Leben einen Bestseller- das Buch seiner Lebensgeschichte

Selbst ein König wusste um die Macht der Liebe
